Ortsmelder
Der Bürger-Mängelmelder für Gemeinden

Melden, wo es auffällt – mit einem Scan.

Ortsmelder verbindet Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Gemeinde: Viel mehr, als nur ein Mängelmelder. Objekte wie beispielsweise Abfallbehälter können mit einem QR-Code versehen werden. In Sekunden kann so eine präzise, standortbezogene Meldung erfolgen, typische Meldungen wie „Behälter voll“ mit nur einem Klick. Für Abfallbehälter und Tütenspender, ebenso für alles, was die Gemeinde als eigene Objektart anlegt. Natürlich sind auch freie Meldungen möglich. Der Clou dabei: Befindet sich ein Punkt in der Nähe, kann der Meldende seine Nachricht gezielt diesem Punkt zuordnen. Auch im Umkreis vorhandene Meldungen werden als möglicher Bezug angezeigt. Dies ermöglicht präzises Zusammenfassen von gleichartigen Meldungen bereits durch die Nutzer und reduziert den Aufwand beim Nutzer und bei der Bearbeitung durch die Gemeinde.

  • Datenschutzfreundlich, ohne Cookies
  • Ärgerfaktor statt Bauchgefühl
  • Lücken in der Zuständigkeit werden sichtbar
Die Meldeseite auf dem Smartphone: Kennung, Ort und Bild des Behälters, darunter die drei Schaltflächen „Behälter voll“, „Tüten leer“ und „Sonstiges“.

So funktioniert’s

Drei Schritte vom Meldepunkt bis zur erledigten Meldung.

  1. Scannen

    Auf dem Objekt ist ein QR-Code angebracht. Ein Blick mit der Handykamera genügt – keine App, kein Konto.

  2. Melden

    Die Seite zeigt ein Bild und die Kennung des Objektes, so ist für den Nutzer sofort ersichtlich, dass es das richtige ist. Dann ein Tipp auf die Kurzmeldung: „Behälter voll“, „Tüten leer“ – fertig. Typische Standardmeldungen erfolgen mit einem simplen Klick. Optional lässt sich eine kurze Beschreibung und, wenn man möchte, ein eigenes Foto unter der Meldung „Sonstiges“ anhängen, somit lassen sich auch andere Probleme wie Beschädigungen melden. Eigene Kurzmeldungen legt die Gemeinde selbst an, etwa „Lampe defekt“ an der Straßenlaterne, und bestimmt, an welchen Objekten sie erscheinen – auch abhängig von deren Eigenschaften.

  3. Erledigen

    Die zuständigen Personen bekommen eine E-Mail, sehen die Meldung nach Dringlichkeit sortiert und haken sie ab, sobald der Grund der Meldung behoben ist. Wartet eine Meldung zu lange, werden, je nach Ihrer Einstellung, automatisch weitere Personen benachrichtigt.

Auch ohne QR-Code melden

Nicht jedes Problem hat einen QR-Code-Aufkleber: ein Schlagloch, eine Pfütze, umgestürzte Äste, Glasscherben am Spielplatz. Die Meldeseite kann, falls gewünscht auch diese Meldungen annehmen, ohne App und ohne Konto, geografisch begrenzt auf Ihr Gemeindegebiet.

Stelle auf der Karte markieren

Mit einem Tipp auf die Karte oder auf Wunsch mit dem Standort des Geräts. Der Standort wird nur auf Knopfdruck abgefragt und nur für den Ort des Problems verwendet, nicht mit der Person verknüpft.

Erst prüfen, was schon da ist

Liegt ein hinterlegtes Objekt der Gemeinde in der Nähe, beispielsweise ein Abfalleimer oder ein Klettergerüst auf dem Spielplatz, führt „Ja, dieser Punkt“ auf dieselbe Seite wie der QR-Code. Ist dort schon etwas gemeldet, bestätigt ein Tipp „besteht weiterhin“, statt neu zu melden.

Ein Problembaum mit Suche

Typische Gruppen und Problemarten sind in der Anwendung bereits vorbereitet (Abfall, Straße, Beleuchtung, Wasser, Grün und mehr), mit Suche und einem Weg zu „Anderes Problem“. Die Gemeinde blendet einfach aus, was unerwünscht ist, und ergänzt eigene Gruppen und Problemarten nach Wunsch. Bestimmte Problemarten erlauben einen direkten Kontakthinweis, ohne dass dazu eine Meldung entsteht. Dies verhindert von Anfang an Meldungen, die nicht über den Mängelmelder abgewickelt werden sollen. So kann beispielsweise unter dem Problembereich „Verkehr-Falschparken“ direkt die Kontaktmöglichkeit des Ordnungsamtes hinterlegt werden. Auch sicherheitsrelevante Mängel wie z. B. Gasgeruch können mit einem gezielten Hinweis auf akute Gefahrensituation und Notfallnummern versehen werden.

Nur aus Ihrem Gemeindegebiet, nur was Sie zulassen

Die Gemeindegrenze holen Sie mit einem Klick aus OpenStreetMap; ein Ort außerhalb wird freundlich abgelehnt. Was Fremde von bestehenden Meldungen sehen, stellen Sie selbst ein, von „nur die Kategorie“ bis zum stark unscharf gerechneten Foto.

Im Alltag der Verwaltung

Die Meldungen stehen in einer komfortabel filterbaren Listenansicht und mit dem Symbol ihrer Kategorie auf einer Karte zur Verfügung. Mitarbeitende können eine Meldung gezielt an eine Person weitergeben (mit E-Mail), sie in eine bessere Kategorie verschieben, oder sie nachträglich einem Objekt zuordnen. Erledigte Meldungen bleiben als schlanke Historie je Objekt nachvollziehbar.

Was ist für Sie wichtig?

Drei unterschiedliche Nutzergruppen, drei Blickwinkel.

Verwaltung & Leitung

Nutzen, Steuerung, Verlässlichkeit

  • Bürgernah, ohne Aufwand für Bürger und ohne Datenberge
  • Prioritäten nach Ärgerfaktor, Fristen je Art des Objekts
  • Eskalation: Es bleibt nichts liegen
Für die Verwaltung

Betriebshof & Team

Der Arbeitsalltag

  • Meldungen nach Dringlichkeit, mit einem Tipp erledigt
  • Wer zuständig ist, auf einen Blick – auch im Falle von Urlaubsvertretung
  • Fehlende Abdeckung der Zuständigkeit fällt sofort auf, nicht erst nach Wochen
  • Am Handy und am Schreibtisch
  • Meldungen mit einem Klick als erledigt markieren, auch von unterwegs
Für das Team

IT & Datenschutz

Betrieb, Schnittstellen, Sicherheit

  • Jede Gemeinde getrennt, mit eigener Adresse
  • Import aus GIS-Formaten, mit Filtermöglichkeiten und Live-Vorschau
  • Rollen serverseitig, verschlüsselte Sicherungen
  • Öffentliche Seite ohne Cookies und ohne Dritte
  • Datenschutz von Anfang an mitgedacht
Für die IT
Verwaltung & Leitung

Nutzen, Steuerung und Verlässlichkeit

Was die Plattform für Entscheidungen leistet: Sie zeigt, was Bürger stört, sorgt dafür, dass jemand zuständig ist, und macht die Einführung in Etappen möglich.

Bürgernah, ohne Aufwand für Bürger

Keine App, kein Konto, keine Registrierung. Wer meldet, bleibt anonym; die Gemeinde erfasst keine Namen, E-Mail-Adressen oder IP-Adressen der Meldenden.

Mehr zum Datenschutz

Ihr Erscheinungsbild

Logo, Farben und Gestaltung der Meldeseite, Texte in Ihren Worten (Buttons, Dankeseite, Hinweise), Impressum und Datenschutzerklärung Ihrer Gemeinde, eine eigene Adresse und ein eigener Seitentitel im Browser-Tab. Auch direkt unter einer Unteradresse Ihrer Gemeindehomepage integrierbar, beispielsweise maengelmelder.ihre-gemeinde.de.

Entscheiden mit Zahlen

Der Ärgerfaktor zeigt, wie viele Menschen über ein Problem stolpern. Die Statistik zeigt je Objekt und Zeitraum, wo es immer wieder hakt: Die passende Datengrundlage, um beispielsweise Leerungs- und Kontrollintervalle dort enger zu stellen, wo es nötig ist.

So wird der Ärgerfaktor berechnet

Mehr als Abfallbehälter

Neben Abfalleimern und Tütenspendern legen Sie eigene Objektarten an, etwa Bäume, Laternen oder Spielgeräte: mit eigenen Feldern (Text, Zahl, Auswahl, Datum), eigenem Symbol auf der Karte, eigenen Fristen und eigenen Zuständigen. Die Felder lassen sich beim Import aus GIS-Quellen automatisch befüllen und in der Liste filtern.

Prioritätsberechnung, die zu Ihrer Gemeinde passt

Ein Bahnhofsvorplatz braucht andere Werte als ein Dorf, in dem drei Meldungen schon viel sind. Die Gewichtung nach Zeit und Meldungshäufigkeit stellen Sie selbst ein. Und weil ein Abfalleimer nach drei Tagen überfüllt ein Problem ist, die Reparatur eines Spielgeräts aber Wochen dauern darf, gilt eine eigene Berechnung je Art des Objekts.

Eskalation: nichts bleibt liegen

Regeln benachrichtigen zusätzliche Personen, wenn eine Meldung zu lange wartet oder zu dringend wird: „länger als 3 Tage offen“, „Score ab 500“, für bestimmte Objektarten oder einzelne Objekte.

Verlässlichkeit und Lücken sichtbar machen

Die Liste zeigt, wo für eine Art von Meldung niemand benachrichtigt würde: etwa, weil niemand zugewiesen ist, jemand im Urlaub pausiert hat oder seine Mailbenachrichtigung abgestellt hat.

Die Eskalationsregeln der Verwaltung: „Benachrichtige die Leitung, sobald eine offene Meldung seit mindestens 3 Tagen offen ist – für Station 12 und Tütenspender 4“ und „… einen Score von mindestens 200 hat – für Station 15 und Station 7“, dazu der Schalter für den wöchentlichen Hinweis.
Eskalationsregeln als Sätze, dazu der wöchentliche Hinweis zur Abdeckung. Beispieldaten in der echten Oberfläche.
Die Statistik der Behälter für die letzten 90 Tage mit Scans, Scans bei Problem, Meldungen je Art und dem Problemscore.
Die Statistik: Problemscore je Objekt, hier für die letzten 90 Tage.
Betriebshof & Team

Der Arbeitsalltag: wissen, was zu tun ist – und wer

Schneller Zugriff auf wichtige Informationen im Arbeitsalltag

  • Nach Dringlichkeit sortiertDie Meldungsliste sortiert nach Ärgerfaktor: was viele Menschen stört, oben. Erledigt ist eine Meldung mit einem Tipp.
  • Zuständigkeit je ArtWer zuständig ist, bekommt die dazu passenden E-Mails. Eine Zuweisung lässt sich pausieren, etwa im Urlaub; jede Person kann Benachrichtigungen ein- und ausschalten.
  • Eigene MeldeartenDie Gemeinde legt selbst Ein-Klick-Meldungen an, etwa „Lampe defekt“ oder „Container voll“, und bestimmt, bei welchen Objekten sie erscheinen, auch abhängig von deren Eigenschaften. Wer zuständig ist, lässt sich je Meldeart festlegen.
  • Lücken sofort sichtbarFällt jemand aus, zeigt die Liste ein Warnzeichen: bei welchen Objekten für welche Art niemand mehr benachrichtigt würde. Ein rotes „offen“ steht dort, wo dazu schon eine Meldung wartet. Ein Filter zeigt alle Objekte mit einer Lücke.
  • Urlaub planenWelche Objekte wären nicht mehr abgedeckt, wenn eine Person ausfällt, wo würde eine Eskalation greifen.
  • Vertretung durch EskalationFür jedes Objekt lässt sich festlegen, wer zusätzlich benachrichtigt wird, wenn eine Meldung zu lange liegt.
Die Behälterliste: unter jedem Standort die Zuständigen als Schilder. Bei Tütenspender 4 ein gelbes Warnzeichen „Tüten“ (die zuständige Person ist pausiert, eine Eskalation würde es auffangen), beim Spielplatz ein rotes „offen: Sonstiges“, weil dort eine Meldung wartet und niemand benachrichtigt würde.
Die Liste: Zuständige, Warnung bei Lücken, und bestehenden Meldungen

Geeignet für Tütenspender-Patenschaften

Abfalleimer und Tütenspender werden getrennt geführt. Ein Pate, etwa ein Verein, ein Betrieb oder ein Anrainer, ist nur für den Tütenspender zuständig und bekommt nur die „Tüten leer“-Meldungen. Die Gemeinde kümmert sich um den Rest.

Keine Doppelmeldungen

Bereits Gemeldetes wird erkannt: Bürger sehen „schon gemeldet“ und bestätigen mit einem Tipp, statt neu zu melden.

Eigene QR-Aufkleber drucken

Aus Ihren vorhandenen PDF-Vorlagen entstehen druckfertige Aufkleber: QR-Code und Texte platzieren Sie frei im Editor, mit eigener Schrift. Ergebnis ist ein druckfertiges PDF-Dokument.

Fotos, wenn sie helfen

Bürger können bei Meldungen, wenn gewünscht, ein Foto anhängen, verpflichtend ist es nie.

Die Kartenansicht: die Abfallbehälter und Tütenspender der Stadt Zürich als grüne Kreise mit Zahlen und einzelnen Behälter-Symbolen, auf einer Straßenkarte von OpenStreetMap.
Die Karte: alle Objekte einer Gemeinde, bei vielen Punkten gebündelt (hier: 4074 Behälter und Tütenspender aus den offenen Daten der Stadt Zürich, ein Import von wenigen Minuten). Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.
IT & Datenschutz

Betrieb, Schnittstellen und Sicherheit

Was die IT-Abteilung und die Datenschutzbeauftragten wissen wollen, kurz zuerst, Einzelheiten zum Aufklappen.

Jede Gemeinde für sich, unter eigener Adresse

Die Bereiche der Gemeinden sind voneinander getrennt. Adresse wie ihre-gemeinde.ortsmelder.de oder eine bestehende Internetadresse der Gemeinde, für die Meldeseite und die Anmeldung der Mitarbeitenden.

Rollen und Rechte, serverseitig

Administratoren der Gemeinde, Mitarbeitende mit zugewiesenen Objekten und reine Lesezugänge; dazu die Plattformverwaltung getrennt davon. Berechtigungen werden auf dem Server geprüft, nicht in der Oberfläche versteckt.

Sicherung und Wiederherstellung

Der Bestand einer Gemeinde lässt sich sichern, auf Wunsch mit Passwort verschlüsselt (AES), und in einem Schritt wiederherstellen: Einstellungen, Benutzer, Objekte mit Fotos, Zuweisungen, Regeln und Meldungen.

Öffentliche Seite ohne Cookies und Dritte

Die Meldeseite setzt keine Cookies, lädt nichts von Dritten (keine Schriften, Skripte, Zähler) und identifiziert niemanden. Nur die Anmeldung der Mitarbeitenden nutzt ein Sitzungs-Cookie. Wer nur vorgegebene Meldungen möchte, schaltet „Sonstiges“ ab: Dann gibt es weder Textfeld noch Foto-Upload.

Was gespeichert wird

Vorhandene Kartendaten übernehmen

Statt Objekte von Hand anzulegen, lesen Sie die Daten aus dem GIS Ihrer Gemeinde oder aus einer Tabelle ein. Wie eine Datei zu lesen ist, legen Sie einmal je Datenquelle fest, mit Vorschlägen aus der Datei selbst; mehrere Quellen laufen nebeneinander. Die Vorschau zeigt vor dem Import, was neu ist, sich ändert oder übersprungen wird; ein erneuter Import aktualisiert, statt zu verdoppeln. Auf Wunsch entstehen alle Objekte zunächst inaktiv und werden schrittweise eingeschaltet; ein erneuter Import ändert den Status vorhandener Objekte nicht. Getestet mit Datensätzen aus über 15 Städten und Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • GeoJSON
  • Shapefile (ZIP)
  • KML / KMZ
  • GML
  • CSV
  • OpenDataSoft
  • UTM, Gauß-Krüger, LV95 u. a.
Schnittstelle und Automatisierung

Die Oberfläche arbeitet ausschließlich über eine dokumentierte REST-Schnittstelle (OpenAPI 3.1). Ein Zugriff für Drittsysteme mit Token ist geplant, siehe „In Planung“.

Benachrichtigungen und E-Mail

Die Plattform versendet E-Mails an die Mitarbeitenden: neue Meldungen an die Zuständigen, Eskalationen gebündelt, auf Wunsch ein Wochenhinweis, das Zurücksetzen von Passwörtern. Wer welche bekommt, folgt der Zuweisung. Jede registrierte Person kann ihre Benachrichtigungen selbst abschalten.

Meldungen, Scans und Aufbewahrung

Gespeichert werden die Meldung selbst mit Art, Zeitpunkt und optionalem Text oder Foto, sowie je Scan nur ein Zeitpunkt, ohne Kennung des Besuchers. Text und Foto lassen sich auf Wunsch für die ganze Gemeinde oder einzelne Objektarten abschalten.

Prioritäten und Regeln: was konfigurierbar ist

Je Gemeinde: Punkte je Scan und Bestätigung, Punkte bei Ablauf der Frist, die Frist in Tagen je Art des Objekts, Eskalationsregeln (Alter, Score, Objektart, einzelne Objekte, mehrere Empfänger), der Seitentitel, die Texte der Meldeseite und die Seite für Objekte außer Betrieb.

So entsteht der Ärgerfaktor

Eine einzelne Meldung sagt lediglich: Hier stimmt etwas nicht. Der Ärgerfaktor ist ein Maß dafür, wie viele Menschen darüber stolpern – und seit wann. In der App heißt er Score.

  • +10
    Scan bei offenem ProblemWer am Objekt vorbeikommt, den QR-Code scannt und erfährt „schon gemeldet“, zählt mit.
  • +5
    BestätigungEin Tipp auf „Problem besteht weiterhin“ bestätigt das Problem zusätzlich.
  • Zeit
    Verstrichene Zeit, immer schnellerIst die Frist der Art des Objekts abgelaufen (Voreinstellung beispielsweise: Abfalleimer 3 Tage, Tütenspender 7 Tage), steigt der Score einer Meldung progressiv an. So rücken auch Probleme mit nur einer Meldung, beispielsweise der volle Behälter im Wald, in den Fokus.

Alle Parameter stellt die Gemeinde selbst ein, mit Vorbelegungen für kleine Gemeinden und für stark frequentierte Orte; die Vorschau zeigt, was das für eine Meldung bedeutet. Aus denselben Daten entsteht je Objekt und Zeitraum ein Problemscore: Meldungen zählen am meisten, Scans bei offenem Problem zählen mit. Gewöhnliche Scans nicht, denn ein viel besuchtes Objekt ist noch kein Problem.

Die Meldeseite eines Behälters, dessen Problem schon gemeldet ist: „Der volle Behälter wurde bereits vor 1 Tag gemeldet. Die zuständige Stelle ist informiert.“ mit der Schaltfläche „Problem besteht weiterhin“.
Was Bürgerinnen und Bürger sehen, wenn ein Problem schon gemeldet ist. Ein Tipp auf „Problem besteht weiterhin“ zählt als Bestätigung.
Die Meldungsliste, nach Score sortiert: Station 12 Marktplatz mit Score 121 und 8 Scans, davon 3 bestätigt, Station 31 Spielplatz mit Score 98, Tütenspender 4 Bahnhofstraße mit Score 90, Station 7 Friedhof mit Score 41.
Die Meldungsliste, nach Score sortiert. Beispieldaten aus der echten Oberfläche.
Die Einstellungen der Priorität: Vorbelegungen „Standard“, „Kleine Gemeinde“ und „Stark frequentierter Ort“, Punkte je Scan, je Bestätigung und bei abgelaufener Frist, die Frist in Tagen für Abfallbehälter (3) und Tütenspender (7) und eine Vorschau, wie viele Punkte eine Meldung ohne Scan nach halber, einfacher, doppelter und vierfacher Frist hat.
Die Einstellungen: Vorbelegungen, Fristen je Art und eine Vorschau.

Datensparsam von Grund auf: Mängelmelder und DSGVO

Die Meldeseite kommt ohne Anmeldung aus – und deshalb auch ohne Daten über die Menschen, die melden. Für die Verwaltung und die Datenschutzbeauftragten: Was gespeichert wird und was nicht.

  • Keine Cookies, keine TrackerDie öffentliche Meldeseite setzt keine Cookies und lädt nichts von Dritten. Diese Seite hier ebenso.
  • Meldende bleiben anonymEs werden weder Namen noch E-Mail-Adressen erfasst, nur die Meldung selbst mit Datum und Uhrzeit.
  • Keine IP-Adressen gespeichertDamit niemand dieselbe Meldung mehrfach hintereinander abschickt, gilt eine kurze Sperre von 15 Minuten. Dafür wird nur eine unkenntlich gemachte Kennung der Verbindung für die Dauer der Sperre gemerkt und danach gelöscht, nie die IP-Adresse selbst.
  • Auch ohne QR-Code: der Ort des Problems, nicht der Mensch Wer ohne QR-Code meldet, markiert die Stelle auf der Karte; der Standort des Geräts wird nur auf Knopfdruck abgefragt und nicht mit der Person verknüpft. Gespeichert wird der Ort des Problems, nie eine Adresse. Anderen Meldenden zeigt die Seite je nach Einstellung der Gemeinde nur die Kategorie oder höchstens ein stark unscharf gerechnetes Foto, auf dem keine Personen und Kennzeichen erkennbar sind; das Original sehen nur Mitarbeitende.
  • Mitarbeitende: nur, was nötig ist Für die Mitarbeitenden werden Benutzername, E-Mail-Adresse und ein nicht umkehrbar gespeichertes Passwort geführt.
  • Jede Gemeinde für sichDie Bereiche der Gemeinden sind voneinander getrennt. Sicherungen lassen sich verschlüsseln.

Mängelmelder und DSGVO: Datenschutz nach Maß

Jede Gemeinde bestimmt selbst, wie viel Personenbezug ihr Mängelmelder überhaupt zulässt. Was nicht freigeschaltet ist, kann niemand eingeben, auch nicht an der Seite vorbei.

  • Nur festgelegte KategorienKein Textfeld, kein Foto-Upload: gemeldet wird mit Schaltflächen und Kategorien, dazu der Ort. Es gibt keine Stelle, an der etwas Persönliches stehen könnte.
  • Fremde sehen nur die KategorieDie Voreinstellung: Wer meldet, sieht, dass ein Problem schon gemeldet ist, aber weder Überschrift noch Text noch Foto.
  • Mit Überschrift oder TextWahlweise zeigt die Gemeinde mehr; einzelne Meldungen lassen sich von der Anzeige ausnehmen.
  • Fotos sind sauber, bevor sie hochgeladen werdenAufnahmeort (GPS), Aufnahmezeit und Gerätetyp werden schon im Browser der meldenden Person entfernt, bei jedem Foto. Die Gemeinde bekommt das Bild, nicht seine Metadaten.
  • Fortschritt verfolgen, ohne sich zu erkennen zu gebenAuf Wunsch der Gemeinde bekommt die meldende Person (bei freien Meldungen und bei „Sonstiges“ am Punkt) einen Link zum Stand ihrer Meldung, freiwillig und ohne Name oder E-Mail-Adresse. Wer ihn aufbewahren will, schickt ihn sich über das eigene Mailprogramm (mailto:) selbst zu: Die Adresse erreicht den Server nie.
  • Foto mathematisch unkenntlichFür Fremde wird das ganze Bild auf rund 32 Pixel heruntergerechnet: Die Umgebung bleibt erkennbar, Gesichter, Kennzeichen und Schrift sind nicht mehr vorhanden, nicht nur verdeckt. Das Original sehen nur Mitarbeitende.

Alle Stufen im Überblick: Datenschutz nach Maß

Wohin die Reise geht

Ortsmelder wächst stetig zum Bürger-Mängelmelder für die ganze Gemeinde. Das Folgende ist geplant oder in Überlegung und noch nicht verfügbar.

  • REST-API mit Bearer-Token In PlanungAnbindung an andere Systeme der Gemeinde.
  • Abwesenheiten aus dem Kalender In ÜberlegungUrlaub und Abwesenheit werden berücksichtigt, ohne dass jemand einen zweiten Kalender pflegen muss.

Fragen oder Interesse?

Schreiben Sie uns, wir melden uns bei Ihnen.

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