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Meldearten

Auf der Meldeseite eines Punktes gibt es Schaltflächen: ein Tipp, fertig. Welche es gibt, bestimmt die Gemeinde.

Die Verwaltungsseite Meldearten: links das Menü der Verwaltung, rechts die mitgelieferten Meldungen, der Schalter für Sonstiges und die eigenen Meldearten mit ihren Regeln.
Verwaltung > Meldearten.

Was mitgeliefert ist​

  • Behälter voll am Abfallbehälter,
  • Tüten leer am Tütenspender und am Abfallbehälter, der einen Tütenspender hat,
  • Sonstiges an jedem Punkt: ein Textfeld und ein Foto, für alles andere.

Diese drei sind fest eingebaut. Ihre Wörter (die Beschriftung der Schaltfläche, „schon gemeldet“) ändern Sie unter Texte.

Eigene Meldearten​

Unter Verwaltung > Meldearten legen Sie eigene Ein-Klick-Meldungen an, zum Beispiel „Lampe defekt“ für eine Straßenlaterne oder „Container voll“ für einen Recyclingcontainer. Eine Meldeart ist nur ein Knopf: kein Text, kein Foto, keine Zusatzfrage. Sie verhält sich wie „Behälter voll“: Meldet jemand dasselbe noch einmal, sieht er „schon gemeldet“ mit der Zeit der ersten Meldung und kann bestätigen, dass das Problem besteht; wer die Meldung erledigt, erledigt alle offenen derselben Meldeart an dem Punkt.

Wo eine Meldeart angeboten wird, sagen Regeln: Eine Regel nennt eine Art von Punkt und, wenn Sie möchten, Bedingungen an seine Eigenschaften (dieselben Bedingungen wie die Filter der Punkteliste). „Tüten leer“ nur dort, wo „Tütenspender“ auf „ja“ steht, wäre eine solche Bedingung. Eine Regel ohne Bedingung gilt für alle Punkte der Art. Mehrere Regeln einer Meldeart addieren sich. Beim Anlegen einer Regel zeigt ein Zähler sofort, für wie viele Punkte sie gilt.

Gut zu wissen:

  • Der Schlüssel der Meldeart entsteht einmal aus dem Namen und ändert sich nie; den Namen können Sie jederzeit ändern.
  • Ausschalten statt Löschen: Eine Meldeart mit bisherigen Meldungen kann nicht gelöscht, aber ausgeschaltet werden. Dann wird sie nicht mehr angeboten, bestehende Meldungen bleiben.
  • Zuständigkeit: Für eine neue Meldeart sind alle zuständig, die dem Punkt zugewiesen sind; wer nicht zuständig sein soll, wählt sie beim Punkt oder in der Zuweisung ab.
  • Es gibt höchstens 6 Schaltflächen je Punkt, davon eine für „Sonstiges“, und höchstens 40 Meldearten je Gemeinde.
  • Die Reihenfolge der Schaltflächen folgt der Reihenfolge in der Liste.
  • Neu berechnen: Was ein Punkt anbietet, wird bei jeder Änderung neu berechnet. Unten auf der Seite zeigt eine Prüfung, ob etwas abweicht, und „Neu berechnen“ schreibt es neu.

„Sonstiges“ abschalten​

Der Bereich „Sonstiges (Freitext und Foto)“ mit dem Schalter für die ganze Gemeinde und je einem Haken für jede Art von Punkt.
Die Schalter für „Sonstiges“: oben für die ganze Gemeinde, darunter je Art.

Wer nur vorgegebene Meldungen möchte, zum Beispiel wegen des Datenschutzes, schaltet „Sonstiges“ ab: für die ganze Gemeinde oder für einzelne Arten von Punkten. Dann gibt es dort kein Textfeld und keinen Foto-Upload, und das System lehnt solche Meldungen auch ab, wenn jemand sie an der Seite vorbei sendet. Der Schalter der ganzen Gemeinde gewinnt immer: Ist er aus, bietet kein Punkt „Sonstiges“ an, auch wenn bei einer Art der Haken steht (die Seite sagt das dazu).

Das gilt auch für die Seite für freie Meldungen: Ist „Sonstiges“ für die ganze Gemeinde aus, nimmt sie keine Überschrift, keinen Text, kein Foto und kein „Anderes Problem“ an, es werden nur Kategorie und Ort gesendet. Die Haken je Art gelten dort nicht, denn eine freie Meldung gehört zu keinem Punkt. Bereits eingegangene Meldungen bleiben, wie sie sind.

Bei „Sonstiges“ gibt der Bürger Text und Foto ein und möchte oft wissen, ob etwas passiert. Schalten Sie unter „Sonstiges“ „Meldende erhalten einen Link zum Bearbeitungsstand“ ein, sieht die Person nach dem Senden einen Link, unter dem sie den Stand und die Hinweise sieht, die Sie für sie freigeben, und eine Antwort beim Erledigen. Es werden weder Name noch E-Mail-Adresse erhoben, die Plattform speichert nur eine Prüfsumme (Datenschutz nach Maß). Die Ein-Klick-Meldungen bekommen keinen Link: Wer sie auslöst, sieht beim nächsten Scan ohnehin „schon gemeldet“. Es ist dieselbe Einstellung wie unter „Ohne QR-Code“; sie gilt für beide Wege.

Der Preis ist, dass jemand hinschauen muss: Ohne Text und Foto bleibt die Kategorie. Genauere Kategorien im Problembaum helfen.